Samstag, 25. Februar 2012

erste erfahrungen

Besuch von Institutionen im Auftrag der Banco de Alimentos

Unser erster Besuch war eine Pension in Córdoba. Argentinier die einen

Arztbesuch oder eine Therapie in Córdoba machen und keine Verwandten oder Geld für ein Hotel.Haben können hier für wenig Geld übernachten und essen. Auch Leute die auf Arbeitssuche sind finden Aufnahme. Die Regeln sind streng, damit es nicht zu gemütlich wird. Um 9 Uhr müssen alle Das Haus verlassen und werden erst um 12 Uhr wieder zum Mittagessen hereingelassen. SiestaWir erlaubt und dann geht’s wieder los bis 20 Uhr. Ungefähr 3 Tage kann jemand bleiben. Die Zimmer sind spartanisch eingerichtet aber sauber. Die Bettwäsche wird abgegeben und am Abend wieder verteilt, ebenso die persönlichen Sachen. Damit die Institution überleben kann erhält sie pro Monat eine Grundnahrunsmittel lieferung zu einem symbolischen Preis von 1 peso, etw 20 Rappen. Das Gebäude gehört der Stadt.

Und dann wird’s jeden Tag etwas strüber, von einer Kinderkrippe (Censol) zur „warmen Mahlzeit“„Solidaridad Filadelfia“ von einer 74- jährigen, erschöpften Frau geführt, bis zum „Niemandsland“ der „Carbonada“ Ein Quartier 25 km ausserhalb der Stadt, das weder von Córdoba noch von der nächsten GemeindeToledo unterstützt wird. Der Konflikt Arm-Reich ist dermassen gross, dass man nicht weiss wo der Hebel angesetzt werden soll für alle die etwas spanisch soprechen:

http://www.argentinamunicipal.com.ar/despachos.asp?cod_Des=3620&id_seccion=62

Grossgrundbesitzer nutzen die Armen aus und zahlen ihnen 15 Rp für 40kg Kartoffeln oder 8 Rp.Für das Aufschichten von 1000 Ziegelsteinen. Zudem schuften sie von morgens um 7 bis abends um 20 Uhr., leben under prekären Umständen in einer grausligen Hütte ohne Fenster oder Scheiben und wenns regnet dann können sie 3 Tage das Haus nicht verlassen, weil das Wasser so hoch steigt.

Die Kinder gehen oft nicht in die Schule weil sie keine rechten Schuhe haben oder mehrere km laufen müssen oder schlichtweg das Schulgeld von 30 Fr. jährlich nicht zahlen können, zusätzlich dazu kommen Kosten für die Schulbücher Fotokopien etc. Da die Grossgrundbesitzer ihre Plantagen giften

Sind die Leute oft krank , sterben relativ jung an Krebs oder ältere erblinden. Eine Ambulanz geht nur bis zur Hauptstrasse und die Leute schleppen die Kranken oft kilometerweit. Eine einzige Frau steht

Zur Betreuung von 800 Familien zur Verfügung, sie hat ein Auto., Sie organ isieet von der Geburt bis zum Tod alles. Sie verteilt nach bestem Wissen und Gewissen die Grundnahrungsmittel an jene die hungrig sind. 15 Alte werden in ihrem Haus täglich verpflegt und wenn sie genug Mehl ha, backt sie Brot. Ein Miniprojekt ist gestoppt, weil die gesponserte Occasions-Maschine nicht recht funktioniert eine neue würde 3000.- Fr kosten und gäbe mehreren Männern Arbeit um eine Art Zementsteine herzustellen.

Montag, 13. Februar 2012

Freiwilligeneinsatz

Endlich- mein Freiwilligeneinsatz

Nach mehreren Anläufen gelang es mir im Januar einen Termin zu

fixieren mit der Koordinatorin der AFOS (Dachverband für Freiwilligen-

Organisationen). Zuerst sah alles sehr vielversprechend aus, dann blieb

Aber noch ein Projekt übrig : die Bank, keine Angst diese Bank verwaltet

Kein Geld sondern Nahrungsmittel „ banco de Alimentos“.

Ausserhalb der Stadt, neben dem Markt für Früchte und Gemüse gelegen,

verteilt diese Bank Nahrungsmittel an verschiedene Organisationen.

Gespendet werden diese Nahrungsmittel von Supermärkten, Fabriken, Privatleuten

und andern Sponsoren. Die Bank sorgt dafür, diese oft bald verfallenen oder nicht

absetzbaren Nahrungsmittel oder Getränke möglicht schnell zu vermitteln.

Es hat genug Abnehmer es hat genug Lieferanten aber leider oft zuwenig Transporter.

Dann muss ein sogenannter „Flete“ angeheuert werden, der dann im Verhältnis doch recht

teuer ist zu stehen kommt.

Die Empfängerorganisationen sind eingeschrieben und zahlen einen Minimumbeitrag /kg.

Meine Aufgabe ist nun diese Organisationen zu besuchen, zu kontrollieren, damit die

Nahrungsmittel in die „richtigen“ Hände oder Münder gelangen, sowie aufzulisten, was

verbessert werden könnte. So lerne ich die Stadt, die Organisationen und mich selber kennen.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Nord Patagonien

Bariloche die argentinische CH

Nein, nur Schokolade ein paar Häuser mit Holz und ein blauer See sowie jedeMenge Restaurants mit Fondue und einer Schweizerkolonie reicht noch nicht.Ok es hat wunderbare Tannenwälder und einen tiefblauen See. Wir haben imHotel Crans Montana übernachtet aber schweizerisch fand ich nichts.3 Stunden über Stock und Stein auf einer Schotterstrasse sind wir auf den Ge-Heimtip gestossen: San Martín de los Andes, dieses Städtchen liess dann schonEher Heimatgefühle aufkommen, am See gelegen, gepflegte Häuser in einemStil wie im Engadin oder Bündnerland. Beeindruckt haben mich die Strassen links und rechts gesäumt von Bäumen, Birken Ahorn Pappeln. Gemütliche Beizli undEinkaufsläden sowie ein „Rathausplatz“ mit Markständen laden zum Verweilen ein.en Cerro Chapelco haben wir nicht bestiegen, ein Skigebiet wo sogar internationaleRennen stattfinden. Es hat jede Art Abenteuerturismo Trekking , Kanu, Rafting etc. Unser Hotel „la Raclette“ wurde von einem Schweizer erbaut, überall auf der Welt sind dieanzutreffen…Etwas weiter entfernt bei Junin de los Andes erhebt sich der Vulkan Lanín, 3776m.

Gleich dahinter der Uebergang nach Chile (Pucón). Ein weiterer Pass ist bei San Martín el paso Huahum.Wir sind über den Nationalpark Perez Rosales gekommen, wunderbar 3 Strecken mit Schiff und 4 mit dem Bus, von Puerto Varas (Chile) nach Bariloche.