
Kolonialbauten verstecken sich zwischen Hochhäusern und alle paar Meter kann man Jugendstil- Schmiedeisentore bewundern. Grosszügige Avenidas verbinden verschiedenePlätze der Stadt. Auffallend sind dieAlleen die wunderbar Schatten spenden in der Mittagshitze. Unser Plan war ursprünglich den Flohmarkt deArte zu besuchen, doch im Sommer findet er am Abend statt und nun ist es
Mittag, was tun?
Von unseren Mietern in Murcia kennen wir verschiedene Cordobesen, die wieder nach
Argentinien nun an. Und schon sind wir zu einem Asado bei den Schwiegereltern
in Argüello eingeladen, so spontan geht das. Eine Flasche Wein , etwas Guetzi zum Kaffee und los geht’s. Ein schönes Back-Steinhaus mit einem riesigen Garten und Pool erwartet uns. Hier sind 8 Geschwister vom „negro“aufgewachsen, heute sind 2 Familien anwesend und dazu 2 Enkel von anderen Familien, deren Eltern beschäftigt sind. Zuerst erhalten wir Badehosen und abins Wasser, angenehm bei 30° ! Der Duft der ersten chorizos lockt uns an den Tisch, verschiedene Salate und es nimmt kein Ende, costillas und zum Schluss Mathambre mit zerflossenem Käse obendrauf,wow. Wassermelone, Kaffee und Güetzi und Panettone, der hier Pan dulce heisst runden das Sonntagsmahl ab.
Vor dem Eindunkeln machen wir uns auf den Weg nach Hause, etwa 2 StundenBusfahrt. Advent werden wir am Montagabend feiern, wenn alle Besucheder Nachbarn wieder heimfahren.