Montag, 28. November 2011

Un domingo en Córdoba



Die zweitgrösste Stadt Argentiniens (1,3 Mill Einwohner), mit der ersten Universität des Landes vom Jahr 1613. Cordoba de la nueva Andalusia . Wunderbare
Kolonialbauten verstecken sich zwischen Hochhäusern und alle paar Meter kann man Jugendstil- Schmiedeisentore bewundern. Grosszügige Avenidas verbinden verschiedenePlätze der Stadt. Auffallend sind dieAlleen die wunderbar Schatten spenden in der Mittagshitze. Unser Plan war ursprünglich den Flohmarkt deArte zu besuchen, doch im Sommer findet er am Abend statt und nun ist es
Mittag, was tun?
Von unseren Mietern in Murcia kennen wir verschiedene Cordobesen, die wieder nach
Argentinien nun an. Und schon sind wir zu einem Asado bei den Schwiegereltern
in Argüello eingeladen, so spontan geht das. Eine Flasche Wein , etwas Guetzi zum Kaffee und los geht’s. Ein schönes Back-Steinhaus mit einem riesigen Garten und Pool erwartet uns. Hier sind 8 Geschwister vom „negro“aufgewachsen, heute sind 2 Familien anwesend und dazu 2 Enkel von anderen Familien, deren Eltern beschäftigt sind. Zuerst erhalten wir Badehosen und abins Wasser, angenehm bei 30° ! Der Duft der ersten chorizos lockt uns an den Tisch, verschiedene Salate und es nimmt kein Ende, costillas und zum Schluss Mathambre mit zerflossenem Käse obendrauf,wow. Wassermelone, Kaffee und Güetzi und Panettone, der hier Pan dulce heisst runden das Sonntagsmahl ab.
Vor dem Eindunkeln machen wir uns auf den Weg nach Hause, etwa 2 StundenBusfahrt. Advent werden wir am Montagabend feiern, wenn alle Besucheder Nachbarn wieder heimfahren.

Sonntag, 20. November 2011

Kräuterspirale




Nachdem es 2 Wochenende nicht klappen wollte haben wir am Samstag endlich die Fertigstellung der Kräuterspirale in Angriff genommen. Steine aufeinandersetzen, Erde schaufeln und diskutieren.

Das Werk lässt sich sehen, nun müssen nur noch die Hunde begreifen, dass das nicht ein neuer Liegeplatz ist. Und Felipe ist natürlich glücklich über die Höhe des Mäuerchens, er schafft es hinaufzuklettern! Auch die Nachbarn bestaunen das Werk und kommen mit ihrem Mate zur Ein-Weihung. Es geht nichts über diesen feinen Kräutertee…neben dem Tango, dem Asado d e r Hit Warum man sich in Argentinien gleich zuhause fühlt. Wir haben auch interessante Tiere in der Nachbarschaft, Polenta ein schwarzes Kalb. Raquel y Pancho 2 Lamas und xHunde…die zwar bellen Ab und zu streiten aber natürlich auch hüten! Ah beinahe hätte ich unsere Schildkröte unter der Terasse vergessen, still und leise wie sie ist. Es ist Frühling ja Sommer und kleine Blümchen zieren die Wiese. Langsam lerne ich auch die Bäume zu unterscheiden, der Espinillo mit Stacheln, der Chañar mit einer nussartigen Frucht, der Moradillo und der Tala der unsrem „Dorfplatz“ schön Schatten gibt.

Sonntag, 13. November 2011

Regensonntag


Der Vollmond und der Sternenhimmel waren wunderbar zum Beobachten.

heute hat es uns aber erwischt mit einem Regensonntag, d.h. wir stellen

all unser Geschirr auf, um von den undichten Stellen das Wasser aufzufangen.

Es scheint, dass die Verbindungen von Wand und Dach nicht gut gemacht sind.

Zwischendurch ist auch der Strom weg und das kleine Bächlein hat beinahe Hochwasser.

So sind wir nun beschäftigt mit trocknen und Plastik spannen.

Die Nachbarn sind nett und der kleine Felipe ein Sonnenschein mit seinen 1o Mon.

wir gehen jeden Abend spazieren und geniessen zusammen den Sonnenuntergang

sammeln Beeren, besuchen die Lamas und passen auf, dass die Hunde Varsovsky und

Luli nicht andere Hunde bekämpfen.

Samstag, 5. November 2011

Gut angekommen in Argentina


Der erste Tag in der „pampa“
Schon um 6 Uhr wird es hell und so gegen ½ 8 geht die Sonne auf und scheint ins Bett, aufstehen… obwohl noch erschlagen von der Reise. Mit einer Tasse Kaffee setze ich mich auf die Treppe der Terrasse, Stühle haben wir noch keine. Gleich wedeln 2 Hunde um mich herum Varsovsky ein zugelaufener Golden-retriver und Luli eine kleine schwarzweisse Strassenmischung. Hundegebell und Vogelgezwitscher ist das einzige was man hört.
Nebenan schreit Felipe, weil die Mama zur Arbeit fährt, wir begrüssen die Hütefrau und
Suchen uns etwas im Kühlschrank fürs Frühstück. Nachher laufen wir zur Ruta 5 und haben Glück, dass gleich ein collectivo kommt, das uns ins Städtchen Alta Gracia bringt. Dort decken wir uns mit den wichtigsten Lebensmitteln ein. Es wird dermassen heiss, dass wir in der Stadt essen um nicht in der grössten Mittagshitze nach Hause fahren zu müssen. Doch oh weh- Von 14h bis 17h sind die Läden geschlossen, wir laufen bis zur grossen Kreuzung. Am Ausgang der Stadt hat der eine oder andere Tante Emmaladen offen.
Um 17h ist die Hitze beinahe unerträglich, wir erfrischen uns im Beizli-Lädeli wo wir aussteigen, in Villa Montenegro. Die Frau freut sich über die neuen Kunden. Da sie das Kopfrechnen nicht so gut beherrscht dürfen wir Die Rechnung zusammenzählen. Die Preise sind verglichen mit dem Einkommen recht hoch, ungefähr wie in Spanien: Kaffe 1.50 Fr ein Mineralwasser 5dl 1.80 Fr
Siestatime, nicht ohne meine Hängematte, ein leichter Wind und über dem nahen Bächli kreisen die Vögel, ein Mäusebussard? Was gibt es Schöneres als ins Grüne zu schauen und sich vom Wind abkühlen zu lassen? So gegen 19h wird der Wind recht heftig, trotzdem machen wir uns auf um mit Felipe und Sara, seiner Mutter den Sonnuntergang zu schauen. Einmal rechts und einmal links abbiegen auf den Natursträsschen, der Blick in die Hügel ist wunderschön, die Felder unbepflanzt. Die Hunde begleiten uns welch Friede herrscht da in der Pampa! Ein kleines Znacht und todmüde Sinken wir ins 1.35m Bettchen. Etwas klein, deshalb habe ich mir schon die Hängematte zurechtgepolstert, doch ich bin zu müde um noch zu wechseln….