Endlich- mein Freiwilligeneinsatz
Nach mehreren Anläufen gelang es mir im Januar einen Termin zu
fixieren mit der Koordinatorin der AFOS (Dachverband für Freiwilligen-
Organisationen). Zuerst sah alles sehr vielversprechend aus, dann blieb
Aber noch ein Projekt übrig : die Bank, keine Angst diese Bank verwaltet
Kein Geld sondern Nahrungsmittel „ banco de Alimentos“.
Ausserhalb der Stadt, neben dem Markt für Früchte und Gemüse gelegen,
verteilt diese Bank Nahrungsmittel an verschiedene Organisationen.
Gespendet werden diese Nahrungsmittel von Supermärkten, Fabriken, Privatleuten
und andern Sponsoren. Die Bank sorgt dafür, diese oft bald verfallenen oder nicht
absetzbaren Nahrungsmittel oder Getränke möglicht schnell zu vermitteln.
Es hat genug Abnehmer es hat genug Lieferanten aber leider oft zuwenig Transporter.
Dann muss ein sogenannter „Flete“ angeheuert werden, der dann im Verhältnis doch recht
teuer ist zu stehen kommt.
Die Empfängerorganisationen sind eingeschrieben und zahlen einen Minimumbeitrag /kg.
Meine Aufgabe ist nun diese Organisationen zu besuchen, zu kontrollieren, damit die
Nahrungsmittel in die „richtigen“ Hände oder Münder gelangen, sowie aufzulisten, was
verbessert werden könnte. So lerne ich die Stadt, die Organisationen und mich selber kennen.