Bautismo argentino
Vor etwa drei Wochen stellte meine Freundin Sara fest, dass noch 2 Wochenenden bleiben vorWeihnachten für die Taufe. Stracks fragten sie den Pfarrer der Dorfkirche, wann es möglich sei .Die Paten einigten sich auf den 18. 12. Und am 14.12. ging dann per mail die Einladung unters„Volk“. Wer kann kann und wer nicht eben nicht! Ein warmer Sonntag liess uns die Sommerröcke spazieren führen. Beide Familien, die einen 1000 km aus dem Südosten, die andern 800 km aus dem Norden haben den langen Weg in Kauf genommen um teilzunehmen. Unsere Kuchenküche liefauf Hochtouren und die Parilla auch. Alle nahmens gemütlich, kein Gestress, kein Geschrei Schritt für Schritt. Der Täufling, er feiert in 4 Tagen seinen ersten Geburtstag , hat sich natürlich gewehrt gegen die Zeremonie, wollte auf dem Boden umherkriechen und die Krippenlandschaft erkundendie in der Kirche aufgestellt ist. Der Pfarrer fand , dass die Täuflinge ein Foto in der Krippe liegend besonders toll finden. Mit mehr oder weniger Geschrei liessen sie sich hineinsetzen-stellen- legen.
Ein typisches Menu, el Choripan fand in der Hitze guten Anklang, gebratene Wurst aufgeschnitten, in ein Stück Pariser- Brot gelegt und gefüllt mit Mayonnaise oder so und Salaten, ist einfach zu essen und vorzubereiten. Meine Bowle fand guten Anklang, immerhin stand ich morgens um 7 in der Küche und schnetzelte ¾ h lang Früchte. Ebenso die Kokosmakrönli. Die Geburtstagstorte hatte 2 Füllungen eine Fruchtschicht und in keiner Torte darf die „dulce de leche“ fehlen, caramelisierte Milch mit Zucker, so etwas wie Caramelhonig schön streichfest. Zum Trinken Wasser, Bier und Wein und natürlich Fernet Branca.
Bis Mitternacht sassen wir am Gartentisch und lernten so die Eltern der Nachbarn kennen und argentinische Geschichte von „Gleichaltrigen“. Ein wunderbarer Tag!
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